WG


Über mir ist ein offener Himmel. Gott wird mich bewahren.

Ich bekam: Gal. 1, 10.


Was ist eine moralisch gute oder christliche WG?

Allgemein

Man sollte vielleicht zuerst lesen: Mark. 9, 35. Sei aller Diener. - Römer 8, 18. 19: Die ganze Schöpfung sehnt sich nach dem Offenbarwerden der Söhne Gottes.

Seine Gebote sind nicht schwer. Dieser Abschnitt hilft auch gegen das Manipuliertwerden. Es geht um WG-Sitten und -Unsitten.

Leiterschaft

Wer in der Gruppe etwas zu sagen hat, das muss in der WG vielleicht geklärt sein. Es gibt den WG-Leiter oder nenn es "Betreuer". Ich weiß nicht, wie man es nennt. Jeder, der etwas nicht kann, darf auch Nein sagen. Jeder darf Fehler machen.

Zu Beginn: die Wäsche allein waschen

Beim Einzug in die WG gibt es potenziell die "schaurig-schöne" Situation, dass die Mutter eines WG-Mitglieds versucht ist, die Wäsche nochmal mitzunehmen. Dann gilt es nach 1. Mose 2, 24 zu sagen: "Ihre Tochter ist erwachsen, Frau Müller, und kann die Wäsche allein waschen." Es ist ein Autoritätsmissbrauch, wenn auch ein kleiner, und hat etwas mit dem Bestreben zu tun, die Tochter (den Sohn) an sich zu binden und festzuhalten. Biblische Begründung: Wenn die Mutter weise ist, dann sollte sie ihre Tochter, die nun kein Kind mehr ist, beim "Vater-und-Mutter-Verlassen" unterstützen.

Natürlich ist das nicht gesetzlich zu handhaben: Ich erfahre im August 2025, dass es arme psychisch Kranke gibt, die tatsächlich froh sind, wenn jemand ihnen alles abnimmmt (auch das Waschen ihrer Wäsche) und sie einfach einige Wochen nur überleben möchten. So hat N. erzählt. Ob sie übertreibt, weiß ich nicht. Ich kann es glauben.

Das gesunde WG-Leben braucht einen Raum, der als Gemeinschaftsraum fungiert. Das kann ein Esszimmer oder eine nicht zu kleine Küche mit Esstisch sein. Es sollte eine hinreichende Anzahl Stühle vorhanden sein. Das ist gesund, weil es heißt: "Wenn wir im Licht wandeln, wie Er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft untereinander; und das Blut Jesu Christi macht uns rein von aller Sünde." (1. Joh. 1, 7-9) - Meine Idee: Wenn du vor Gott stehst, solltest du in der Lage sein, den anderen Mitmenschen in die Augen zu schauen, und du solltest zulassen, dass man dich anschaut. Im Licht zu wandeln ist gesund. Wenn ein WG-Mitglied dich in sein Zimmer locken oder abziehen will, dann sag bestimmt "nein." - Sünden in dem Bereich könnten sein: Faulheit (also wenn der Gastgebr dich ständig beauftragt, ihm Gegenstände zu reichen), Geltungs- und Anerkennungssucht; Leistungsdenken; Helfersyndrom; Workoholic; Trunkenheit; Drogenmissbrauch usw. Wenn du zu Hause eine unordentliche Küche oder Wohnzimmer hast, dann ist es Jezebel-like; dann wirst du erst einmal gesunden müssen. Hoffentlich ist das richtig.

Jeder holt sein Essen selbst ab; jeder macht  seinen Dreck / sein Geschirr selbst weg - es sei denn, er ist überfordert.

Am Tisch

Diskutieren?

Frei nach (einer achte den andern höher als sich selbst) muss man in der Runde aufpassen, dass jeder den ersten Mann, den Vorredner, ausreden lässt; dass jeder nicht dem Nächsten ins Wort fällt. Das ist normal, und ich habe das in Leer schon einmal so angeleitet. Auch sollten nicht zwei gleichzeitig sprechen. Ein Moderator kann das leiten. Das sollte gute Praxis sein. Reines Diskutieren, Witzelei und andere Phänomene wie Rhetorik mit fleischlichen oder seelischen "Waffen" vermeide!

Bei der Arbeit

Keine Tricks, no controlling

Kein Mitglied der WG darf einschüchtern (to intimidate), manipulieren (to manipulate) oder dominieren (to dominate). Darum sollte jeder seine Arbeit machen und nicht abgeben. Mancher hat sich angewöhnt, jemandem Arbeit zuzuschustern, also z. B. jemandem schnell eine Tasse in die Hand zu drücken und zu sagen: "Nimm mir mal schnell was ab!" Oder: "Stell das mal in die Küche." Das ist insofern unfair, weil der andere kaum Zeit hat, "nein" zu sagen. Wenn es eine Überrumpelung ist, ist es unfair.

Packende finden

Bisschen ähnliches Thema, ähnliche Konstellation: Jemand möchte etwas geschnitten haben, macht eine andere Person co-abhängig und lässt diese Person mit der Schere schneiden. Ich habe den Vorschlag geäußert, mit dem Cutter zu schneiden, weil die erste Person es so alleine bewältigen kann und nicht jemanden "braucht", der nicht zuverlässig oder der sehr machthungrig bzw. dominant ist. Die Schwachstelle, der "Griff" bzw. das Packende ist oft der dominanteste Mensch der Gruppe. Möglich, dass die Dominanz beim Arbeiten oder bei der Ergo sichtbar wird. Oder sie wird im eigenen Zimmer sichtbar. Manchmal ist das ein Mensch, der "Iron Maiden" hört und als Idol hinausposaunt.

P.O.

Umgekehrt alles sofort machen und eine Arbeit schnell haben zu wollen, also in Richtung "leistungsorientiert" (P.O.) oder "helfersyndromig" zu sein, ist genauso verkehrt und fällt unter nicht erlaubt, verboten. Jeder sollte auch mal nichts tun können und mit der Situation zufrieden sein.

Performance Orientation: Link.

Was auch nicht geht: Arbeit zu tauschen. Tausch der Arbeiten.

Richten und verachten

Don't judge your brother. In der DU-Zeit habe ich es gelernt, dass man als Christ eine Meinung zu dem Götzendienst hat, aber dass man nicht super-fromm ist. Aber man sollte niemals darauf bestehen, dass die Musik - zumal in der letzten Zeit, Hebr. 10, 25 - leiser gedreht wird. Das wäre der Sache des Evangelisierens nicht förderlich! - Es war sehr schön im August 25 mit JC und den anderen Noch-Ungläubigen; wir hatten laute weltliche Musik an der Wohnung. Da bin ich nicht superfromm und sage etwas dagegen, geschweige denn, dass ich schimpfe.

Jesaja 8, 10 ff.:

Jesaja 8/10$ Schmiedet einen Plan, er geht in die Brüche! Beredet die Sache, sie wird nicht zu Stande kommen! (weil Gott das Böse vereiteln und Hermann und Anja lebendig sehen will) Denn Gott ist mit uns. (Gott möchte uns bewahren) $8/11$ Denn so hat der HERR zu mir gesprochen, als [seine] Hand [mich] packte und er mich davor warnte, auf dem Weg dieses Volkes zu gehen: $8/12$ Ihr sollt nicht alles Verschwörung nennen, was dieses Volk Verschwörung nennt. (Das Negative und Böse ist schlimm genug und oft selbst zu sagen schändlich. Ihr sollt es nicht dauernd bedenken, es auch nicht zur Evangelisation benutzen) Das, was sie fürchten, sollt ihr nicht fürchten und nicht [davor] erschrecken. (Dass viele nach der Weltanschauung getötet werden sollen, das soll euch nicht ängstigen. Lasst euch nicht einschüchtern) $8/13$ Den HERRN der Heerscharen, den sollt ihr heiligen! Er sei eure Furcht, und er sei euer Schrecken))

Sprüche 4, 23:

Sprüche 4,23: Mehr als alles andere behüte dein Herz. Die Ehrfurcht vor Gott muss wiederhergestellt werden: Den Allmächtigen sollt ihr fürchten. Gott soll man die Ehre geben, Ihn preisen, Ihn anbeten. Ich bet Dich an, allmächtger Gott, keiner ist wie Du. Jesus gebührt die höchste Ehre! Feiert Jesus!